Stationsbericht des VRR 2024
20251049 · Mitteilung der Verwaltung · 24.06.2025 · Tiefbauamt
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat den Stationsbericht des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) für das Jahr 2024 vorgelegt. Während sich die Situation an Großbahnhöfen und wichtigen Haltepunkten im VRR-Gebiet verbessert hat und rund 90 Prozent der Fahrgäste stufenfreien Zugang zu den Gleisen nutzen können, zeigt sich an kleineren und mittleren Stationen ein Rückgang. Der Anteil positiv bewerteter Stationen sank im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozentpunkte. Bei 64,2 Prozent aller Haltepunkte wurde die Aufenthaltsqualität als unbefriedigend eingestuft, wobei Verschmutzung, Graffiti und bauliche Defizite als Hauptgründe genannt wurden. Bei der Fahrgastinformation bestehen Herausforderungen vor allem in der Datenqualität bei Baumaßnahmen und Störungen sowie in der Lesbarkeit neuer Monitore.
Für die Stationen in Bochum wird im Vergleich zu 2023 keine wesentliche Veränderung festgestellt. Der Bochumer Hauptbahnhof erzielte die beste Gesamtbewertung, wenngleich Ausfälle bei Aufzügen und Fahrtreppen bestehen bleiben. Die Stationen Hamme, Langendreer-West und Langendreer wurden aufgrund ihrer Barrierefreiheit ebenfalls positiv bewertet. Während die Fahrgastinformation an fast allen Bochumer Stationen als sehr gut eingestuft wurde, weist Wattenscheid-Höntrop Mängel auf. Die Stationen Dahlhausen, Riemke und Ehrenfeld verzeichnen weiterhin schlechte Bewertungen in den Bereichen Aufenthaltsqualität bzw. Barrierefreiheit. Die Stadt Bochum thematisiert diese Defizite regelmäßig in den Sitzungen des VRR.
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