Selbstversorgung durch clevere und weniger smarte Grünanlagen
20250803 · Antwort der Verwaltung · 15.05.2025 · Umwelt- und Grünflächenamt
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In der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte hat die Fraktion „Die PARTEI“ Fragen zur Nutzung städtischer Grünflächen im Hinblick auf die Selbstversorgung gestellt. Die Anfrage bezog sich auf die Möglichkeit, bei zukünftigen Grünanlagen oder Nachbepflanzungen einen Anteil von mindestens 50 Prozent an protein- und vitaminreichen Obst- und Nussgehölzen zu integrieren. Zudem wurde angefragt, ob auch essbare Kräuter und Pflanzen wie Rosmarin, Salbei oder Erdbeeren gepflanzt werden können und ob Mauern mit Felsspalten zur Förderung von Kleingewächsen errichtet werden könnten.
Das Umwelt- und Grünflächenamt nahm zu diesen Anfragen Stellung. Die Verwaltung erklärte, dass bei der Gestaltung von Grünanlagen eine möglichst artenreiche Bepflanzung angestrebt wird. Dabei werden regelmäßig auch Pflanzen mit essbaren Teilen verwendet, was als „Naschangebot“ bezeichnet wird. Eine gezielte Absicht zur Förderung der Selbstversorgung verfolgt die Verwaltung jedoch nicht. Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, dass Kleingärten gepachtet werden können.
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