Kultursensible Angebote für Pflege und Hospiz
20250570/1 · Antwort der Verwaltung · 28.03.2025 · Amt für Soziales
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Bochum hat auf eine Anfrage der CDU-Ratsfraktion zu kultursensiblen Pflege- und Hospizangeboten geantwortet. Derzeit gibt es in der Stadt keine Einrichtungen, die speziell auf religiöse Anforderungen wie die Zubereitung koscherer Speisen oder die Bereitstellung von Gebetsräumen ausgelegt sind. Bestehende Angebote sind jedoch für alle Glaubensrichtungen offen. Die städtische Pflegeplanung strebt eine Berücksichtigung der Diversität an und setzt auf die Förderung interkultureller Kompetenz in der Pflege. Einrichtungen wie die Ambulante Hospizarbeit Bochum oder das Hospiz St. Hildegard bieten bei Bedarf die Begleitung durch externe Seelsorger an.
Bezüglich der Erarbeitung neuer Konzepte steht die Verwaltung für Gespräche zur Ausweitung integrierter Angebote zur Verfügung. Die Errichtung von Einrichtungen, die gezielt für bestimmte Religionsgemeinschaften konzipiert sind, gehört jedoch nicht zum Fokus der Stadt. Als Finanzierungsmöglichkeiten werden der Landesförderplan Alter und Pflege sowie Mittel aus dem Ausgleichsfonds der Pflegeversicherung für die Erprobung neuer Wohnkonzepte und regionale Modellvorhaben genannt. Mittel aus dem eigenen Haushalt der Stadt Bochum könnten für solche Vorhaben erst ab dem Jahr 2027 bereitgestellt werden.
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