Seelsorge und Sterbebegleitung für Menschen mit Migrationsherkunft
20250655 · Antwort der Verwaltung · 28.03.2025 · Gesundheitsamt
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
In einer Anfrage der CDU-Ratsfraktion hat die Verwaltung zum Thema Seelsorge und Sterbebegleitung für Menschen mit Migrationsherkunft Stellung bezogen. Die Anfrage basierte auf der Feststellung, dass für die erste und zweite Generation von Menschen mit Migrationshintergrund ein Bedarf an kultursensibler Betreuung sowie an Angeboten in den jeweiligen Muttersprachen besteht.
Das Gesundheitsamt, vertreten durch Dr. C. Kloppe, bewertet die Seelsorge und Sterbebegleitung als wichtige Bestandteile der Unterstützung. Mehrsprachige Angebote werden als wesentlicher Beitrag angesehen, um Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sowie deren Angehörige in der letzten Lebensphase begleiten zu können.
Hinsichtlich der Durchführung stellt die Verwaltung klar, dass das Gesundheitsamt selbst keine Seelsorge oder Sterbebegleitung anbietet. Diese Aufgaben werden in der Regel von Religionsgemeinschaften, Kirchen, Hospizen oder spezialisierten Organisationen, wie etwa ambulanten Hospizdiensten, übernommen. Ergänzend dazu werden auch nicht-religiöse Möglichkeiten, wie die psychologische Begleitung, als bestehende Optionen aufgeführt.
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