Sachstand Personenunterführung Bf Wattenscheid und (provisorische) Einbindung ins Umfeld
20250603 · Antwort der Verwaltung · 09.04.2025 · Tiefbauamt
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat zum Sachstand der Personenunterführung am Bahnhof Wattenscheid Stellung bezogen. Im Zuge der Errichtung einer Baustraße für die neue Unterführung wurden 197 Bäume sowie eine Fläche von etwa 3.000 Quadratmetern gerodet. Davon entfallen rund 900 Quadratmeter auf Waldflächen. Die Verwaltung plant, diese Flächen im Verhältnis 1 zu 2 wieder aufzuforsten, sowohl vor Ort als auch in Bochum-Hordel. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung wurde auf Basis der vorliegenden Gutachten nicht als erforderlich eingestuft.
Der Innenausbau der Unterführung orientiert sich an den Standards der DB InfraGO AG und umfasst Beleuchtung, Informationstechnik sowie eine Fliesenausstattung. Die Baustraße zur Ridderstraße wird mit einer Asphaltdeckschicht und vier Mastleuchten ausgestattet, um die Erreichbarkeit des südlichen Bahnhofzugangs zu gewährleisten. Während der Bauphase bleibt der derzeit genutzte Trampelpfad zur Ridderstraße aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Bezüglich der Buslinien 344, 389 und 365 sieht die langfristige Planung eine Verlegung der Haltestellen vom Bereich unter der Autobahnbrücke auf den Bahnhofsvorplatz an der Fritz-Reuter-Straße vor. Eine vorübergehende Verlegung zur Ridderstraße wird von der Verwaltung nicht angestrebt, da der zusätzliche Aufwand für barrierefreie Einstiege in keinem Verhältnis zur geringen Verkürzung des Fußwegs von etwa 20 Metern steht. Eine neue Querungsmöglichkeit zur Ridderstraße ist daher nicht vorgesehen.
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