Auswirkungen der Ergebnisse der Grundlagenermittlung des Sozialberichtes und der Ortsteile Kompakt auf die Arbeit der entsprechenden Fachverwaltungen
20250575 · Antwort der Verwaltung · 25.03.2025 · Steuerungsunterstützung V/SU
▶ KI-Zusammenfassung
Auf Anfrage des FDP-Vertreters Dr. Heyer in der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid erläuterte die Verwaltung die Auswirkungen der Ergebnisse des Sozialberichts auf die Fachverwaltungen. Die Stadt verfolgt das Ziel, Bildungsnachteile, die durch soziale Herkunft, Armut oder Sprachbarrieren entstehen können, durch gezielte Unterstützung auszugleichen. Hierbei arbeiten verschiedene Ämter, darunter das Sozialdezernat, das Schulverwaltungsamt und das Kommunale Integrationszentrum, zusammen.
Im Bereich der Schulentwicklungsplanung werden der quantitative Bedarf an Unterrichtsräumen sowie qualitative Anforderungen unter Einbeziehung der Schulen ermittelt. Die Sicherstellung der Lehrerausstattung obliegt dem Land Nordrhein-Westfalen. Zur Jugendförderung gehören die mobile Jugendsozialarbeit sowie aufsuchende Angebote. Im Bezirk Wattenscheid sind unter anderem zwei Straßensozialarbeiter sowie Fachkräfte verschiedener Träger tätig. Die Verwaltung befürwortet einen personellen Ausbau in der Jugend- und Schulsozialarbeit, um den Anforderungen des Sozialberichts 2024 zu begegnen.
Zusätzliche Bildungsangebote werden vorrangig in sozial benachteiligten Gebieten angesiedelt. Dazu zählen das Projekt „ZuSi 2.0“ für Kitas, das „Startchancenprogramm“ der Bundesregierung für ausgewählte Schulen sowie die Einrichtung von Familiengrundschulzentren. Für den Zeitraum 2025/26 sind zwei weitere Zentren geplant, deren Standorte sich an Sozialdaten orientieren. Weitere Maßnahmen umfassen Projekte wie „Schwimm mit!“ oder die Förderung durch Sozialraumkonferenzen, die Budgets für lokale Präventionsmaßnahmen bereitstellen.
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