Kultursensible Angebote für Pflege und Hospiz
20250570 · Antwort der Verwaltung · 26.03.2025 · Amt für Soziales
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Ratsfraktion hat im Integrationsausschuss angefragt, ob die Stadt Bochum über kultursensible Pflege- und Hospizeinrichtungen verfügt, die insbesondere auf die Bedürfnisse jüdischer und muslimischer Menschen zugeschnitten sind. In einer Antwort der Verwaltung wird mitgeteilt, dass derzeit keine städtischen Einrichtungen existieren, die über spezielle religiöse Räumlichkeiten oder die Zubereitung koscherer Mahlzeiten verfügen. Dennoch sind die bestehenden Angebote für alle Glaubensrichtungen offen. Die städtische Pflegeplanung sieht eine kulturelle Öffnung der Pflegeberufe sowie die Förderung interkultureller Kompetenzen vor.
Hinsichtlich der Erarbeitung neuer Konzepte zeigt sich die Verwaltung bereit, Gespräche zur Ausweitung integrierter Angebote zu führen. Ein Schwerpunkt auf die Errichtung von Einrichtungen für spezifische Religionsgemeinschaften liegt jedoch nicht im Fokus der Stadt. Als Finanzierungsmöglichkeiten werden der Landesförderplan Alter und Pflege sowie Mittel aus der Pflegeversicherung nach dem Sozialgesetzbuch XI genannt, etwa für die Erprobung neuer Wohnkonzepte oder regionale Modellvorhaben. Aus dem eigenen Haushalt der Stadt Bochum können Mittel für solche Zwecke erst ab dem Jahr 2027 zur Verfügung stehen.
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