Entwicklung Polizeipräsidium entlang Uhlandstraße
20250565 · Antwort der Verwaltung · 20.03.2025 · Amt für Stadtplanung und Wohnen
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Die SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Bochum-Mitte hat Fragen zur künftigen Entwicklung des Geländes entlang der Uhlandstraße gestellt. Hintergrund ist der geplante Auszug des Bochumer Polizeipräsidiums nach Harpen im Jahr 2027. Die Anfrage bezog sich unter anderem auf die Nutzung der Liegenschaften des ehemaligen Finanzamtes sowie des denkmalgeschützten Polizeipräsidiums.
Die Verwaltung teilte mit, dass bereits Gespräche mit dem Bau- und Liehendsbetrieb NRW (BLB NRW) über die Zukunft des Polizeipräsidiums geführt werden. Eine Entscheidung des Landes NRW zur künftigen Nutzung der Gebäude steht jedoch noch aus. Der BLB NRW ist zudem Eigentümer des leerstehenden ehemaligen Finanzamtes; über Veräußerungs- oder Entwicklungsschritte sind der Verwaltung derzeit keine Informationen bekannt.
Hinsichtlich der städtebaulichen Planung bestehen aktuell keine Bestrebungen, den bestehenden Bebauungsplan Nr. 1052 auf das gesamte Areal auszuweiten. Eine Umnutzung der Behördengebäude zu Wohnraum ist nach den geltenden Bauvorschriften im Innenbereich grundsätzlich möglich. Auch die Ansiedlung sozialer Einrichtungen, wie etwa eines Kindergartens, wird als Option betrachtet, ist jedoch von den Entscheidungen des Landes abhängig. Über die künftige Einbindung der Anwohnerschaft in den Prozess der Neustrukturierung liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Informationen vor.
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