Bekanntheitsgrad des Gedenkprojekts im Terezin Memorial (Theresienstadt)
20250520 · Antwort der Verwaltung · 12.03.2025 · Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion hat im Ausschuss für Kultur und Tourismus die Sichtbarkeit eines Gedenkprojekts im Terezin Memorial angefragt. Das Projekt, das an die Deportation Bochumer Bürger aus dem Nationalsozialismus erinnert, wurde 2021 in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv, dem Kinder- und Jugendring Bochum e.V. sowie der Erich-Kästner-Gesamtschule umgesetzt. Die Fraktion regte an, die Bekanntheit der Gedenktafel zu erhöhen, Informationen auf der städtischen Homepage prominenter zu platzieren und das Projekt in Gedenkveranstaltungen zum 9. November einzubinden. Zudem wurde nach Möglichkeiten gefragt, weitere Schulen für ähnliche Projekte zu gewinnen.
Die Verwaltung antwortete, dass das Projekt bereits durch Medienberichte, unter anderem durch die WAZ und den WDR, öffentlich bekannt gemacht wurde. Zur Steigerung der Sichtbarkeit schlug das Stadtarchiv einen bebilderten Hinweis auf den Internetseiten des Archivs vor. Eine Präsentation im Ausstellungsraum der Initiative Nordbahnhof e.V. wurde als weitere Option genannt. Eine prominente Einzellösung auf der städtischen Homepage sei aufgrund der Vielzahl an Gedenkstätten im Stadtgebiet schwer umsetzbar, eine Platzierung an inhaltlich geeigneter Stelle jedoch möglich. Eine regelmäßige Präsentation des Projekts zum 9. November ist nicht vorgesehen, da die inhaltlichen Schwerpunkte jährlich wechseln. Für die Einbindung weiterer Schulen oder Jugendgruppen seien zusätzliche Haushaltsmittel notwendig.
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