Krisenfester Funkverkehr für Bochumer Behörden im Katastrophenfall
20250398 · Antwort der Verwaltung · 06.03.2025 · Referat für Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
In einer Antwort der Verwaltung zur Vorlage 20250398 erläutert das Referat für Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz den Status der Krisenfestigkeit des Funkverkehrs für Behörden. Neben der Feuerwehr ist seit 2023 auch das Referat für Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz in den BOS-Digitalfunk integriert. Zur Absicherung des BOS-Funknetzes stehen bereits Satellitentelefone sowie analoge Telefontechnik bereit. Die Entwicklung weiterer Redundanzebenen, wie etwa ein Betriebsfunk- und ein Amateurfunknetz, befindet sich aktuell in der Umsetzungsphase.
Nicht alle öffentlichen Gebäude sind im Rahmen der Objektversorgung funkversorgt. Die Verwaltung bewertet das Risiko eines vollständigen Netzausfalls des BOS-Funknetzes aufgrund bestehender Härtungsmaßnahmen als gering. Eine flächendeckende Notstromversorgung wird als nicht finanzierbar und nicht notwendig eingestuft. Für die geplante Einrichtung eines eigenen kommunalen Betriebsfunknetzes werden Kosten von mindestens 180.000 Euro veranschlagt.
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