Nachschau zur Absicherung von Kasko- und Haftpflichtschäden beim Kommunalen Schadenausgleich westdeutscher Städte
20250302 · Mitteilung der Verwaltung · 04.04.2025 · Rechtsamt
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Das Rechtsamt hat im Rahmen einer Mitteilung an den Rechnungsprüfungsausschuss über die Entwicklung der Autokaskoversicherung beim Kommunalen Schadenausgleich westdeutscher Städte berichtet. Anlass für die Untersuchung war eine Prüfung aus dem Jahr 2019, bei der die Wirtschaftlichkeit der Versicherung infrage gestellt wurde, da die Stadt im Zeitraum von 2008 bis 2017 rund 378.000 Euro zur Deckung von Schäden anderer Mitglieder beitragen musste.
Eine erneute Nachschau, die Ende 2024 durchgeführt wurde, zeigt für den Zeitraum von 2019 bis 2023 eine veränderte Situation. In diesem Zeitraum ergaben sich für die Stadt Erstattungsbeträge in Höhe von insgesamt 318.341,81 Euro. Als Ursachen für diese Entwicklung nennt die Verwaltung einen Anstieg der Fallzahlen sowie der Schadenaufwendungen. Während im Jahr 2018 noch 165 Kasko-Fälle verzeichnet wurden, stieg diese Zahl bis 2023 auf 205 Fälle an. Parallel dazu erhöhten sich die Schadenaufwendungen von etwa 195.000 Euro im Jahr 2018 auf rund 418.000 Euro im Jahr 2023. Vor diesem Hintergrund bewertet die Verwaltung die Aufrechterhaltung des Kasko-Deckungsschutzes als wirtschaftlich und sinnvoll.
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