Betrieblich nicht benötigte Flächen der Stahlindustrie in Bochum
20250187 · Antrag · 13.02.2025
Mehrheitlich gegen BeschlussvorschlagEnthaltungen: 3 (FASG/Dahlmann)dagegen: 44 (SPD/Grüne/Backs/OB)dafür: 27 (CDU/BD/UWG:FB/FDP/Hohmeier/Steude)
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Die CDU-Fraktion im Bochumer Rat hat einen Antrag zur künftigen Nutzung von Flächen der Stahlindustrie an der Castroper Straße vorgelegt. Mit dem Antrag wird der Oberbürgermeister Thomas Eiskirch beauftragt, die Wirtschaftsminister von Bund und Land um eine Stellungnahme zu einer Resolution des Rates zu bitten. Zudem sollen der Oberbürgermeister und die städtische WirtschaftsentwicklungsGmbH dem ThyssenKrupp-Konzern das städtische Interesse an den betroffenen Flächen förmlich mitteilen.
Hintergrund ist die angekündigte vorzeitige Schließung des Werks an der Castroper Straße durch den ThyssenKrupp-Konzern im Jahr 2027, statt wie ursprünglich vereinbart im Jahr 2030. Die Fraktion fordert, dass die Verwaltung und die WirtschaftsentwicklungsGmbH erste städtebauliche Konzepte für die künftige Nutzung des Areals erstellen. Der Rat soll zudem über mögliche Förderungen der Flächenentwicklung sowie über notwendige planungsrechtliche Änderungen informiert werden. Eine Rückmeldung zu den Reaktionen der zuständigen Ministerien und den weiteren Schritten wird bis zum 30. Juni 2025 erwartet. Ziel des Antrags ist es, die Flächen angesichts des Mangels an Gewerbe- und Industrieflächen der öffentlichen Wirtschaftsförderung zur Verfügung zu stellen.
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