Vertical Farming statt Horizontalteilung
20250088 · Antwort der Verwaltung · 30.01.2025 · Umwelt- und Grünflächenamt
▶ KI-Zusammenfassung
In der Bezirksvertretung Bochum-Mitte hat die Partei „Die PARTEI“ die Möglichkeit erörtert, leerstehende Ladenlokale sowie andere Flächen für das sogenannte Vertical Farming zu nutzen. Das Ziel des Vorschlags war es, durch den Anbau von Nutzpflanzen in mehreren Etagen die Flächennutzung zu optimieren und zur Nachhaltigkeit beizutragen.
Das Umwelt- und Grünflächenamt nahm zu dieser Anfrage Stellung. Die Verwaltung erklärte, dem Konzept des Vertical Farming grundsätzlich gegenüber offen zu sein. Sie wies jedoch darauf hin, dass die Methode mit hohen Energiekosten für die notwendige künstliche Beleuchtung verbunden ist, was die Umweltbilanz beeinträchtige. Eine solche Form der Lebensmittelerzeugung sei daher eher für klimatisch benachteiligte Gebiete geeignet, was auf Deutschland nicht zutreffe.
Des Weiteren gab die Verwaltung an, dass keine Anfragen von interessierten Investoren vorliegen. Eine Umnutzung bestehender Altgebäude sei zudem nicht mit den Anforderungen des Vertical Farming vereinbar. Die konkreten Vorschläge, leerstehende Geschäftsräume in vertikale Gewächshäuser umzuwandeln, wurden von der Verwaltung daher abgelehnt.
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