Starkregengefahren und unzureichende Entwässerung im Bereich Griesenbruch
20243000 · Antwort der Verwaltung · 05.12.2024 · Tiefbauamt
Einstimmig nach Ergänzung des Beschlussvorschlages
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der CDU-Fraktion zu den Starkregenrisiken im Bereich Griesenbruch reagiert. Die Problematik überlasteter Entwässerungssysteme an einem Geländetiefpunkt im Kreuzungsbereich Rottstraße, Annastraße und Griesenbruchstraße ist der Stadt bekannt. Bei Starkregen fließt dort überschüssiges Niederschlagswasser oberflächlich ab, da die Kapazitäten der bestehenden Kanäle nicht ausreichen.
Zur Verbesserung der Situation plant die Stadt, Flächen in der Bessemer Straße und der Alleestraße vom Mischwasserkanal abzukoppeln und über neue Regenwasserkanäle abzuleiten. Für die Alleestraße ist ein Umbau nach dem Prinzip der Schwammstadt vorgesehen. Dabei sollen blaugrüne Infrastrukturen wie Mulden und unterirdische Rigolen das Wasser zurückhalten und gedrosselt zum Marbach leiten. Erste Vorplanungen für ähnliche Maßnahmen in der Rottstraße haben bereits begonnen. Zudem ist ab 2027 ein Neubau eines Kanals in der Elsaßstraße geplant, um die hydraulische Leistungsfähigkeit zu erhöhen.
Diese Projekte sind Teil des Förderprogramms „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft (KRIS)“. Kurzfristige Schutzmaßnahmen beschränken sich laut Verwaltung auf die Einzelabsicherung von Kellerzugängen. Die Stadt bietet zudem Beratungen durch Starkregenberater an. Ab 2025 plant die Verwaltung eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Schwammstadt sowie zur Regenwasserbewirtschaftung auf privaten Flächen und weist auf bestehende Fördermöglichkeiten hin.
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