Einführung Interner Kontrollsysteme (IKS) bei der Stadt Bochum
20242917 · Mitteilung der Verwaltung · 06.12.2024 · Amt für Personalmanagement, Informationstechnologie und Organisation
Die Vorlage und der Bericht der Verwaltung werden zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Stadt Bochum baut das verwaltungsweite Interne Kontrollsystem (IKS) sukzessive aus. Ziel der Maßnahme ist es, alle Ämter in ein System zu integrieren, das Prozesse hinsichtlich ihrer Risiken analysiert und Gegenmaßnahmen für besonders risikobehaftete Abläufe festlegt. Dabei sollen die Einhaltung von Richtlinien sichergestellt, Fehler minimiert und die Effektivität der Geschäftsprozesse gesteigert werden. In der aktuellen Phase liegt der Fokus auf operativen Fachprozessen, während mittelfristig auch Querschnittsprozesse einbezogen werden sollen.
Die Umsetzung erfolgt derzeit in ausgewählten Pilotbereichen. Im Bereich Bürgerbüro des Amtes für Bürgerservice wurden Prozesse auf Risiken wie fehlerhafte Rechtsanwendungen hin untersucht. Das Umwelt- und Grünflächenamt identifizierte im Bereich des technischen Umweltschutzes, etwa bei der Überwachung des Grundwassers oder der Luftreinhalteplanung, Prozesse mit hohem Schadenspotenzial. Im Amt für Personalmanagement, Informationstechnologie und Organisation wurden durch die Auseinandersetzung mit dem IKS Maßnahmen zur Verdeutlichung von Verantwortlichkeiten, etwa durch Stellenbeschreibungen, angestoßen.
Die methodische Begleitung erfolgt durch das Amt für Personalmanagement, Informationstechnologie und Organisation in Kooperation mit dem Amt für Finanzsteuerung. Zur dauerhaften Sicherstellung wurde ein Compliance-Team eingerichtet. Während eine Stelle mit Schwerpunkt Antikorruption bereits besetzt ist, soll eine weitere Position mit Fokus auf das IKS im Februar 2025 besetzt werden.
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