Zuwendungen an Vereine, Verbände, Selbsthilfegruppen und Initiativen im Bereich des Amtes für Soziales für die Jahre 2025 und 2026
20242757 · Beschlussvorlage der Verwaltung · 11.12.2024 · Amt für Soziales
Einstimmig nach Beschlussvorschlag
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Das Amt für Soziales hat eine Beschlussvorlage zur Gewährung von Zuwendungen an Vereine, Verbände und Initiativen für die Jahre 2025 und 2026 vorgelegt. Der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziale soll über den Verteilungsvorschlag der Verwaltung entscheiden, wobei die Bewilligung unter dem Vorbehalt der Haushaltsentscheidungen zum Doppelhaushalt 2025/2026 steht.
Im Bereich der Beratung von Flüchtlingen empfiehlt die Verwaltung, die Zuwendung für den Bund der Vertriebenen KV Bochum e. V. auf jeweils 1.991 Euro pro Jahr zu erhöhen. Für die Betreuung von Obdachlosen sieht der Vorschlag für das Jahr 2025 rund 1,26 Millionen Euro und für 2026 etwa 1,32 Millionen Euro vor. Diese Mittel dienen unter anderem der Deckung vertraglich verpflichtender Leistungen sowie steigender Personal- und Sachkosten bei Trägern wie der Inneren Mission.
Auch im Bereich der psychosozialen Einrichtungen liegen Erweiterungsanträge vor, die primär auf gestiegene Kosten zurückzuführen sind. So wird eine Erhöhung der Förderung für die Jüdische Gemeinde auf jeweils 65.000 Euro pro Jahr vorgeschlagen, begründet durch einen erhöhten Beratungsbedarf infolge des Ukrainekriegs. Bei dem Verein GEMI e. V. empfiehlt das Amt hingegen, lediglich den ursprünglich beantragten Betrag zu bewilligen und zusätzliche Personalkosten nicht zu übernehmen. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Erwerbslosenberatungsstelle der Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum e. V. künftig nicht mehr weitergeführt wird.
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