Alternative ÖPNV-Anbindung des Eisenbahnmuseums bzw. Anbindung der Stadtteile Essen-Horst, -Eiberg und -Steele an Bochum-Dahlhausen
20242729 · Antwort der Verwaltung · 11.12.2024 · Amt für Stadtplanung und Wohnen
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion hat in der Bezirksvertretung Bochum-Südwest nach alternativen Möglichkeiten für die ÖPNV-Anbindung des Eisenbahnmuseums sowie der Essener Stadtteile Horst, Eiberg und Steele an Bochum-Dahlhausen gefragt. Im Fokus stand dabei die Prüfung, ob kostengünstigere Busverlängerungen statt der geplanten Schienenverlängerung der Linie 318 realisierbar sind.
Die Verwaltung teilte mit, dass der zweigleisige Ausbau und die Verlängerung der Linie 318 bereits seit 2015 im ÖPNV-Bedarfsplan gemeldet sind. Eine abschließende Abwägung gegen Alternativen sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht erforderlich. Eine Erweiterung von Buslinien nach Essen ist weder im Bochumer noch im Essener Nahverkehrsplan vorgesehen. Bestehende S-Bahn-Verbindungen über die Linien S1 und S3 gewährleisten bereits eine Vernetzung der betroffenen Gebiete.
Nach Einschätzung der Verwaltung und der Bogestra besteht keine ausreichende Nachfrage für zusätzliche Buslinien. Eine Leistungserweiterung im Busverkehr würde laut Bogestra zusätzliche Fahrzeuge und Personal erfordern, deren Kosten nicht durch Fahrgeldeinnahmen gedeckt werden könnten. Zudem wird auf die aktuelle finanzielle Situation verwiesen, die eine solche Erweiterung derzeit nicht zulasse.
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