Verkehrskonzept Hamme-Hofstede-Hordel
20242500 · Antwort der Verwaltung · 31.10.2024 · Tiefbauamt
Einstimmig nach Ergänzung des Beschlussvorschlages
▶ KI-Zusammenfassung
Die Bochumer Verwaltung hat auf eine Anfrage der SPD-Fraktion zum Stand des Verkehrskonzepts für die Stadtteile Hamme, Hofstede und Hordel reagiert. Zu den geplanten Maßnahmen für die Haushaltsjahre 2025/2026 liegen derzeit noch keine konkreten Termine vor; diese werden vorgestellt, sobald sie mitteilungsreif sind.
Hinsichtlich der Fußgängersicherheit am Hannibal-Einkaufszentrum befindet sich die Verwaltung im Austausch mit dem Grundstückseigentümer, da es sich um privates Gelände handelt. Die Planung einer Verkehrsinsel muss zudem an den Bau eines Parkhauses angepasst werden. Für den Aufbau eines Netzes an Mobilitätsstationen wird ein neues Konzept erarbeitet, wobei die Haltestelle Amtsstraße und ein Standort am Hannibal-Einkaufszentrum als potenzielle Orte in Betracht gezogen werden. Die Entwicklung der Glückauf-Bahn sowie der Salzstrecke erfolgt im Rahmen des stadtweiten Bahntrassen-Konzepts, wobei eine zeitliche und finanzielle Einordnung aufgrund der Priorisierung anderer Strecken noch aussteht.
Beim Ausbau der Freudenbergstraße wurde die südliche Zufahrt aufgrund geringerer Verkehrsaufkommen zurückgestellt, während der Bau der nördlichen Sektion für 2024 geplant ist. An den Aufpflasterungen in der Sechs-Brüder-Straße und Berthastraße sind vorerst keine Änderungen vorgesehen, da die Verkehrszahlen nach der Öffnung der Hordeler Straße rückläufig sind. Bezüglich des Einsatzes von Superblocks oder Kiezblocks wies die Verwaltung darauf hin, dass diese zwar Durchgangsverkehr reduzieren können, aber auch längere Wege für Anwohnende bedeuten können. Aktuelle Daten zeigen bereits einen Rückgang des Durchgangsverkehrs im Bereich Hordel nach Anpassungen am Straßennetz.
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