OpA auf Bochumer Straßen
20242453 · Antwort der Verwaltung · 06.11.2024 · Tiefbauamt
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Ratsfraktion Bündnis Deutschland zum Einsatz von offenporigem Asphalt (OpA) in Bochum reagiert. Von den insgesamt 1.115 Kilometern des Bochumer Straßennetzes liegen 977 Kilometer in der Zuständigkeit des Tiefbauamtes, wovon etwa 245 Kilometer als sanierungsbedürftig eingestuft sind.
Bezüglich der Verwendung von offenporigem Asphalt teilte die Verwaltung mit, dass dieser auf städtischen Straßen bisher nicht verbaut wurde, da er für innerstädtische Bereiche technisch nicht geeignet sei. Stattdessen wurden auf rund 13 Kilometern lärmoptimierter Asphalt des Typs „LOA 5 D“ eingesetzt, der für Geschwindigkeiten von 50 km/h optimiert ist. Für zukünftige Maßnahmen an Lärmhotspots sieht der Lärmaktionsplan der Stadt den Einsatz von konventionellem Splittmastix-Asphalt (SMA 8 S) vor.
Der Belag „LOA 5 D“ ermöglicht eine Geräuscheruordnung von etwa 5,4 dB(A) bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Die Verwaltung merkte an, dass die Wirksamkeit der Lärmreduzierung nach circa fünf Jahren durch das Zusetzen der Poren abnimmt, was eine Erneuerung der Deckschicht notwendig macht. Dies kann im Vergleich zu konventionellen Belägen zu höheren langfristigen Kosten bei den Erhaltungsintervallen führen.
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