Nachtleuchtende Fahrbahnmarkierung auf Bochumer Straßen und Radwege
20242400 · Antwort der Verwaltung · 06.11.2024 · Tiefbauamt
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Bündnis Deutschland Ratsfraktion Bochum hat die Einführung nachleuchtender Fahrbahnmarkierungen auf Straßen und Radwegen angefragt, um die Sichtbarkeit bei Dunkelheit zu verbessern. Die Verwaltung teilte mit, dass solche Markierungen in Bochum aktuell nicht verwendet werden. Zur Klärung der rechtlichen Zulässigkeit gemäß Straßenverkehrsordnung wurde die Bezirksregierung Arnsberg kontaktiert, welche das zuständige Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen informiert hat. Eine Entscheidung über ein einheitliches Vorgehen in Nordrhein-Westfalen wird nach einer Besprechung am 14. November 2024 erwartet.
Hinsichtlich der technischen und wirtschaftlichen Aspekte verwies die Verwaltung auf Erfahrungen aus anderen Kommunen, wie etwa von einer Teststrecke in Duisburg. Nachleuchtende Markierungen benötigen zur Aktivierung UV-Strahlung und erfordern eine häufige Reinigung, um die Leuchtkraft zu erhalten, was den Instandhaltungsaufwand erhöht und das Material stärker belastet. Zudem kann der Effekt durch vorhandene Straßenbeleuchtung überstrahlt werden. Die reinen Baukosten wurden auf Basis von Daten aus dem Jahr 2018 auf etwa 10.000 Euro pro Kilometer geschätzt, wobei aktuelle Kosten aufgrund der Inflation voraussichtlich höher liegen. Da der Aufwand die Vorteile derzeit überwiegt, verfolgt die Verwaltung keine Teststrecken oder eine Implementierung nachleuchtender Markierungen und hat hierfür keine Haushaltsmittel vorgesehen.
Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M
(Prompt-Version v1, ca. 184 Wörter).