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Diversität in der Stadtverwaltung

20242105 · Antwort der Verwaltung · 20.09.2024 · Dezernat IV - Bildung, Integration, Kultur und Sport

↳ Zugehörige Anfrage Diversität in der Stadtverwaltung · 22.02.2024
🟢 Beschlossen 20.09.2024 · Integrationsausschuss -Etat (19. Sitzung)
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
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KI-Zusammenfassung

Auf eine Anfrage der Fraktion Die Grünen hat die Bochumer Stadtverwaltung Ergebnisse einer Mitarbeiterbefrage aus dem Jahr 2023 vorgelegt, die sich mit der Diversität in der Belegschaft befasst. Da die Verwaltung keine systematische Erhebung zum „internationalen Familienhintergrund“ durchführt, basieren die Angaben auf der Umfrage „Vielfalt und Toleranz in der Stadtverwaltung“. Demnach verfügen 24,21 % der teilnehmenden Beschäftigten über einen solchen Hintergrund, definiert durch Merkmale wie eine nicht deutsche Erst- oder Zweitsprache oder Eltern, die nicht in Deutschland geboren wurden.

Die Daten weisen auf eine Zunahme hin: Bei Beschäftigten, die nach 2013 eingestellt wurden, liegt der Anteil bei 29,16 %, während er bei Einstellungen vor 2013 nur 18,13 % betrug. Zudem ist der Anteil unter weiblichen Beschäftigten sowie bei Personen mit kürzerer Betriebszugehörigkeit höher. Hinsichtlich der Staatsangehörigkeit gaben 97,15 % der Befragten an, deutsche Staatsbürger zu sein; von den restlichen Teilnehmern entfallen 15,71 % auf türkische Staatsangehörige.

In Führungspositionen liegt der Anteil der Beschäftigten mit internationalem Familienhintergrund bei 20,48 %, was im Vergleich zur Gruppe der Nicht-Führungskräfte (24,48 %) keinen signifikanten Unterschied darstellt. Bei der Einkommensverteilung zeigt die Auswertung einen Zusammenhang zwischen dem Hintergrund und dem Gehalt: 41,04 % der Personen mit internationalem Familienhintergrund befinden sich im niedrigsten Einkommensquartil, gegenüber 27,9 % der Beschäftigten ohne diesen Hintergrund. Im höchsten Einkommensquartil sind 15,64 % der Befragten mit internationalem Hintergrund vertreten, während es bei den Beschäftigten ohne diesen Hintergrund 23,89 % sind.

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Beratungen

Integrationsausschuss -Etat (19. Sitzung)
20.09.2024
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.