Neues Polizeipräsidium am Harpener Hellweg:Betroffenheit einer geschützten Allee
20242095 · Antwort der Verwaltung · 24.09.2024 · Umwelt- und Grünflächenamt
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf die Anfrage der Fraktion Die Grünen zur geplanten Ansiedlung des neuen Polizeipräsidiums am Harpener Hellweg reagiert. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens BPlan 832 wird derzeit ein Verkehrsgutachten erstellt, das die Umgestaltung des Knotenpunktes Harpener Hellweg/Kornharpener Straße untersucht. Dabei werden neben der Variante eines Kreisverkehrs auch alternative Lösungen wie eine signalisierte Kreuzung geprüft.
Die geplante Verschiebung der Straßenachse nach Süden erfordert die Fällung von Bäumen auf der Mittelinsel sowie auf der Südseite des Harpener Hellwegs, um neue Radverkehrsanlagen und breitere Gehwege zu ermöglichen. Für diese Maßnahmen ist eine Befreiung nach dem Bundesnaturschutzgesetz erforderlich; die Anhörung des Naturschutzbeirates ist für November 2024 vorgesehen. Ein vorliegendes Baumgutachten weist auf einen schlechten Erhaltungszustand der Eschen aufgrund von Eschentriebsterben sowie auf Einschränkungen bei den Rot-Eichen hin. Als Ersatz für die entfernten Bäume sind Neupflanzungen im Verhältnis von mindestens 1:1 geplant.
Zur Kompensation der Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet wird ein landschaftspflegerischer Fachbeitrag erstellt. Der Ausgleich kann durch eine Durchgrünung des Plangebietes oder über das städtische Ökokonto erfolgen. Für etwaige Eingriffe in Waldbestände sind separate Ersatzaufforstungen vorgesehen.
Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M
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