Metropolradruhr: Verschiedene Perspektiven der Weiterentwicklung in Bochum?
20242071 · Antwort der Verwaltung · 18.09.2024 · Tiefbauamt
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der SPD-Fraktion zur Weiterentwicklung des Leihradsystems Metropolradruhr reagiert. In Bezug auf Lastenräder erläuterte das Tiefbauamt, dass das bisherige Angebot von zehn Fahrrädern aus Finanzierungsgründen und nicht aufgrund geringer Nutzung eingestellt wurde. Für die zukünftige Ausschreibung wird eine langfristige Bereitstellung angestrebt, um die Nutzung als neue Mobilitätsform zu fördern. Mögliche Überschneidungen mit dem bestehenden Sigo-Angebot sollen durch räumliche Trennung oder einen gemeinsamen Anbieter vermieden werden.
Hinsichtlich der Erweiterung um E-Bikes und Pedelecs rechnet die Verwaltung mit jährlichen Zusatzkosten von etwa 2.000 Euro pro Pedelec und 4.000 Euro pro Lastenpedelec, zuzüglich Kosten für die notwendige elektrische Infrastruktur an den Stationen. Das bisherige stationsbasierte System soll beibehalten werden, wobei eine Ausweitung auf freies Parken in bestimmten Gebieten wie dem Gewerbegebiet Mark 51°7 denkbar ist.
Die Finanzierung der Grundausstattung basiert auf Vorgaben des Regionalverbands Ruhr (RVR). Da die aktuelle Anzahl von 650 Fahrrädern und 96 Stationen über dem vom RVR ermittelten Basiswert liegt, trägt die Stadt Bochum für die darüber hinausgehenden 345 Räder einen Eigenkostenanteil von bis zu 66 Prozent. Eine flächendeckende Ausweitung des Angebots würde eine Verdoppelung der Stationsdichte erfordern und ebenfalls mit hohen Eigenkosten verbunden sein.
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