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Sachstandsbericht zur Grundwassersanierung im Grundwasserabstrom der ehemaligen Zeche Lothringen V unter besonderer Berücksichtigung der Quellen am Ostbach

20241203 · Mitteilung der Verwaltung · 11.06.2024 · Umwelt- und Grünflächenamt

🟢 Beschlossen 11.06.2024 · Bezirksvertretung Bochum-Nord (33. Sitzung)
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
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Die Verwaltung legt einen Sachstandsbericht zur Grundwassersanierung im Bereich der ehemaligen Zeche Lothringen V vor. Im Castroper Höhenschotter besteht eine Chromatbelastung, die von den ehemaligen Imprägnieranlagen ausgeht und bis in das Quellgebiet des Ostbaches reicht. Um eine weitere Mobilisierung der Schadstoffe durch Sickerwasser zu verhindern, wurde am Altstandort zwischen 2011 und 2012 eine Tondichtungsbahn aus Bentonit installiert.

Zur Reduzierung der Chromatkonzentrationen im Grundwasser werden seit 2015 an der Frauenlobstraße sowie seit 2019 am Schmalen Hellweg natürliche Stoffe wie Melasse und emulgierte Pflanzenöle in den Grundwasserleiter injiziert. Diese Maßnahmen dienen der chemischen Umwandlung von toxischem sechswertigem Chrom in die weniger toxische, schwer lösliche dreiwertige Variante. Aktuelle Untersuchungsergebnisse belegen ein Schrumpfen der Schadstofffahne sowie rückläufige Konzentrationen.

An zwei Quellaustritten im Bereich der Dreihügelstraße und des Hiltroper Busches wird das belastete Wasser gefasst, gereinigt und dem Ostbach wieder zugeführt. Die Reinigungsleistung der Anlagen zeigt sich in aktuellen Analysen an sechs Probestellen am Bach, an denen kein Chromat mehr nachgewiesen wurde. Auch die Chromgehalte im Rohwasser der Sanierungsanlagen sind im Vergleich zum Beginn der Maßnahmen deutlich gesunken.

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Beratungen

Bezirksvertretung Bochum-Nord (33. Sitzung)
11.06.2024
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.