Diversität in der Stadtverwaltung
20241134 · Antwort der Verwaltung · 16.05.2024 · Dezernat IV - Bildung, Integration, Kultur und Sport
Beratungsergebnis: Die Vorlage wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion „Die Grünen im Rat“ hat im Integrationsausschuss Informationen zur Diversität der Bochumer Stadtverwaltung angefragt. Die Anfrage bezog sich insbesondere auf die Anzahl der Beschäftigten mit internationaler Familiengeschichte, deren Entwicklung in den letzten zehn Jahren, die Verteilung der Nationalitäten sowie den Anteil von Führungskräften und die Verteilung über verschiedene Entgeltgruppen.
Die Verwaltung teilte mit, dass eine Erhebung zur internationalen Familiengeschichte derzeit nicht erfolgt, da bei Einstellungen lediglich die Staatsangehörigkeit abgefragt wird. Seit 2008 werden jedoch Nachwuchskräfte nach einem Migrationshintergrund gefragt, was im Jahr 2022 auf 27,5 % der neuen Beschäftigten zutraf. Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung zum Thema „Vielfalt und Toleranz“, die im Sommer 2023 durchgeführt wurde, werden für das dritte Quartal 2024 erwartet.
Für das Jahr 2022 waren Personen aus 58 verschiedenen Nationen in der Stadtverwaltung beschäftigt. Während Beamte überwiegend deutsche Staatsangehörige sind, umfasst die Gruppe der Tarifbeschäftigten mit ausländischer Staatsangehörigkeit 260 Personen, verteilt auf die Kernverwaltung und die Zentralen Dienste. Der Anteil nichtdeutscher Beschäftigter stieg von 4,0 % im Jahr 2021 auf 4,1 % im Jahr 2022. Die größten Anteile entfallen auf türkische (21,5 %) und polnische (8,4 %) Staatsangehörige. Im Vergleich dazu besitzen 16,5 % der Bochumer Bevölkerung ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit.
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