Wirtschaftlichkeit von H2-Fahrzeugen beim USB
20240867 · Antwort der Verwaltung · 24.04.2024 · Amt für Finanzsteuerung
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion „Die Partei & Stadtgestalter“ hat im Haupt- und Finanzausschuss die Wirtschaftlichkeit von Wasserstofffahrzeugen (H2) beim USB angefragt. Die Verwaltung teilte mit, dass das erste Fahrzeug als Modellprojekt diente und nach einer etwa einjährigen Testphase ein zweites Fahrzeug am 8. September 2023 in Betrieb genommen wurde. Das Zwischenfazit zur Nutzung der H2-Antriebe fällt positiv aus, insbesondere im Hinblick auf die Emissionsreduzierung und die Bewertung durch die Mitarbeitenden.
Obwohl die Anschaffungskosten höher sind, werden diese weitgehend durch Fördermittel ausgeglichen. Zu den Vorteilen der Technologie zählen zudem ein ergonomischer Arbeitsplatz sowie die Einhaltung der Clean Vehicles Directive. Betriebliche Nachteile konnten bislang nicht identifiziert werden. Der Weg zur Tankstelle nach Herten wird aufgrund der dortigen Entlademöglichkeiten nicht als erheblicher Mehraufwand gewertet, da die Fahrzeuge in räumlicher Nähe zur Tankstelle eingesetzt werden.
Hinsichtlich der Nachhaltigkeit wird darauf verwiesen, dass der verwendete Wasserstoff ab 2028 vollständig grün sein wird. Ein wesentlicher Grund für den Einsatz von H2-Fahrzeugen gegenüber batterieelektrischen Fahrzeugen ist die höhere Nutzlast, wodurch Logistikkosten eingespart werden können. Die Betriebskosten könnten durch steigende CO2-Preise für fossile Kraftstoffe im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben sinken. Das Einsatzprofil der Wasserstofffahrzeuge entspricht dem von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.
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