Prüfung von Querungsmöglichkeiten über die Riemker Straße
20240644 · Antwort der Verwaltung · 18.04.2024 · Tiefbauamt
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf den Antrag der Bezirksvertretung Bochum-Mitte reagiert, alternative Möglichkeiten für eine sichere Überquerung der Riemker Straße an der Kreuzung zur Straße „In der Provitze“ zu prüfen. Hintergrund des Antrags war die Nähe zum Jugendfreizeithaus, einem Spielplatz sowie einem Pocket Park.
Nach einer Untersuchung durch das Tiefbauamt ergab die Auswertung der Unfalldaten für den Zeitraum der letzten drei Jahre keine Verkehrsunfälle im betreffenden Kreuzungsbereich. Die zulässige Geschwindigkeit ist in den angrenzenden Abschnitten bereits auf 30 km/h begrenzt, und die Sichtverhältnisse werden als gut eingestuft. Zudem weist das Verkehrsaufkommen keinen ausgeprägten Bedarf für eine Querungshilfe aus.
Die Prüfung verschiedener baulicher Maßnahmen verlief ohne Ergebnis. Eine Mittelinsel ist im Westen aufgrund mangelnder Platzverhältnisse und im Osten wegen der notwendigen Schleppkurven für abbiegende Fahrzeuge nicht realisierbar. Eine Verschiebung der Querung in den Bereich der Riemker Straße 35/35a würde die Fällung von Bäumen erfordern und wäre aufgrund der Entfernung zur Kreuzung als Querungshilfe ungeeignet. Auch ein Zebrastreifen oder eine Ampelanlage wurden geprüft, jedoch aufgrund zu geringer Fußgängerzahlen bzw. zu hoher laufender Kosten als nicht zweckmäßig eingestuft. In Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde, der Polizei und dem Amt für Stadtplanung und Wohnen kommt die Verwaltung zu dem Ergebnis, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis gegen die Anlage einer Querung in diesem Bereich spricht.
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