Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Bochum zum 31.12.2022 durch das Rechnungsprüfungsamt
20240511 · Antwort der Verwaltung · 19.04.2024 · Amt für Finanzsteuerung
Die Vorlage wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage von Elke Janura (CDU-Ratsfraktion) zum Jahresabschluss der Stadt Bochum reagiert. In Bezug auf die Personalkosten erklärte das Amt für Finanzsteuerung, dass Digitalisierungsmaßnahmen zwar Prozesse beschleunigt haben, jedoch steigende Anforderungen durch Krisen wie die Pandemie oder die Ukraine-Krise eine Senkung der Kosten verhindern. Der Anteil der Beamten liegt bei unter 20 Prozent und nimmt tendenziell ab; eine weitere Reduzierung ist aufgrund hoheitlicher Aufgaben und der Personalgewinnung nicht geplant.
Hinsichtlich der Kreditverbindlichkeiten differenzierte die Verwaltung zwischen Kassenkrediten, die reduziert wurden, und Investitionskrediten, die zur Finanzierung zukünftiger Projekte dienen. Eine Überschuldung sei durch das gegenüberstehende Vermögen nicht zu befürchten. Ein interkommunaler Vergleich der Kennzahlen wird aufgrund unterschiedlicher Verwaltungsstrukturen als schwierig eingestuft, wobei auf die Daten der Gemeindeprüfungsanstalt NRW verwiesen wurde.
Zu den Kosten der Bogestra teilte die Verwaltung mit, dass das Unternehmen aufgrund der Notwendigkeit kostengünstiger Tarisse strukturell defizitär sei. Optimierungsbemühungen und Synergien, etwa mit der Ruhrbahn, seien laufende Aufgaben. Die Aufstellung der Gesamtabschlüsse für die Jahre 2020 bis 2022 wird für das Jahr 2024 angestrebt.
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