Öffentliche und private Containerstandorte mit Unterflurbehältern
20240451 · Antwort der Verwaltung · 13.03.2024 · Umwelt- und Grünflächenamt
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Bochum hat auf eine Anfrage der Fraktion „Die PARTEI/DIE STADTGESTALTER“ zu den Einsatzmöglichkeiten von Unterflurbehältern für Abfälle reagiert. Laut der Stellungnahme bieten diese Systeme Vorteile bei der optischen Gestaltung, der Platzersparnis sowie der Reduzierung von Geruch, Lärm und Ungeziefer. Die Erfahrungen an bestehenden Standorten werden als positiv bewertet.
Ein flächendeckender Ausbau in Innenstadtbereichen gestaltet sich jedoch schwierig. Hindernisse wie unterirdische Versorgungsleitungen, Platzmangel sowie Einschränkungen bei der Entleerung durch Baumkronen oder Oberleitungen erschweren die Umsetzung von Unterfluranlagen im dicht bebauten Raum. Im Bereich der Brandsicherheit weist die Verwaltung darauf hin, dass bei Unterflurbehältern in den letzten fünf Jahren lediglich drei Brände mit geringem Schaden auftraten, während bei oberirdischen Sammelbehältern 25 Brände verzeichnet wurden.
Die Kosten für die Anschaffung sind volumenbezogen vergleichbar, wobei die Tiefbauarbeiten und Plattformen zusätzliche Kosten von etwa 6.500 Euro pro Behälter verursachen, welche von den Grundstückseigentümern getragen werden. Eine Amortisation dieser Mehrkosten wird durch optimierte Entleerungswege bei einem engmaschigen Netz als möglich erachtet. Für den Innenstadtbereich besteht laut Verwaltung derzeit kein Bedarf an zusätzlichen Standplätzen für Altglas oder Altpapier, da die vorhandenen Kapazitäten ausreichen und die Mengen an Altpapier rückläufig sind.
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