Erinnerungskultur und Stadtgeschichte: Gedenkort "Saure Wiese" an der Ahbachstraße
✦ KI-Zusammenfassung
In einer Anfrage der SPD-Fraktion an den Oberbürgermeister geht es um den Zustand des Gedenkortes „Saure Wiese“ an der Ahbachstraße. Der Ort erinnert an das ehemalige Zwangsarbeiterlager, das zwischen 1942 und 1945 vom Bochumer Verein betrieben wurde. Im Rahmen des Projekts „Laute Stille“ wurden entlang der Wege in der Grünanlage Informationstafeln mit Zitaten ehemaliger Zwangsarbeiter installiert. Die Umsetzung erfolgte unter Beteiligung der Stadt Bochum, während die Finanzierung durch die Kortum-Gesellschaft Bochum aus Mitteln der Sparkassen-Stiftung erfolgte.
Die Anfrage thematisiert Beschädigungen an den Informationstafeln durch Vandalismus, wie etwa Schmierereien oder Anbrennen. Der beteiligte Künstler hat bereits mehrfach Anzeigen erstattet und Tafeln auf eigene Kosten ersetzt. Da das Gelände zu einem Teil der Stadt Bochum und zu einem Großteil einem privaten Eigentümer gehört, besteht ein Vertrag, der der Stadt die Pflege des Ortes gestattet.
Die Fraktion bittet die Verwaltung um Auskunft darüber, in welchem Umfang der Gedenkort gepflegt wird und welche Möglichkeiten zur Verbesserung der Pflege bestehen. Zudem wird nach technischen Maßnahmen gefragt, um Vandalismus und Diebstahl vorzubeugen. Abschließend werden Möglichkeiten erfragt, die öffentliche Beachtung der Gedenkstätte im Rahmen der Erinnerungskultur zu erhöhen.
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Beratungsfolge
- 23.01.2024Die Anfrage wird schriftlich beantwortet.
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