Stolpersteine in Bochum
20240144 · Antwort der Verwaltung · 06.03.2024 · Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der SPD zum Umgang mit Stolpersteinen in Bochum reagiert. Bezüglich Baumaßnahmen besteht zwischen dem Stadtarchiv und dem Technischen Betrieb der Stadt Bochum eine Vereinbarung, wonach betroffene Steine vor Baubeginn in Verwahrung genommen und nach Abschluss der Arbeiten wieder an ihren ursprünglichen Positionen eingesetzt werden.
Zur Qualität der WDR-Stolpersteine-App hält das Stadtarchiv Kontakt zu den Programmierern, um Informationen aktuell zu halten und durch die Bevölkerung gemeldete Fehler zeitnah korrigieren zu lassen. Eine technische Integration der Stolpersteine in die neue Bochum-App ist über die Daten des städtischen Geoportals möglich.
Hinsichtlich einer dauerhaften Gestaltung mit QR-Codes, etwa durch Metallplatten oder zusätzliche Steine, merkte die Verwaltung an, dass der Künstler Gunter Demnig keine Bedenken gegen eine Platzierung in der Nähe der Originalsteine hat, digitale Informationsbereitstellungen jedoch als geeigneter erachtet. Erfahrungen aus anderen Kommunen weisen auf einen hohen Pflegeaufwand für physische QR-Codes hin, da Verschmutzungen oder Beschädigungen die Nutzbarkeit beeinträchtigen können. Für eine Umsetzung in Stein sind Produktionskosten von etwa 200 Euro pro Standort zu veranschlagen.
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