Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte in Bochum 2022
20240067 · Mitteilung der Verwaltung · 22.02.2024 · Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation
Beratungsergebnis: Die Mitteilung der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Statistikstelle der Stadt Bochum erweitert die Erfassung von Personen mit Einwanderungsgeschichte durch den Einsatz der Software „MigraPro“. Bisher basierte die Auswertung primär auf der Staatsangehörigkeit. Durch das neue Verfahren können nun auch deutsche Staatsangehörige, wie etwa Eingebürgerte oder Aussiedler sowie deren Kinder, statistisch erfasst werden. Dies ermöglicht eine differenziertere Darstellung der demografischen Entwicklung in der Stadt und gewährleistet die Vergleichbarkeit mit anderen Kommunen.
Die vorliegenden Daten zum Stand am 31. Dezember 2022 zeigen, dass von den rund 372.900 Einwohnerinnen und Einwohnern Bochums etwa 121.200 Personen eine Einwanderungsgeschichte haben. Dies entspricht einem Anteil von 32,5 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Von dieser Gruppe besitzen rund 61.400 Personen keine deutsche Staatsangehörigkeit, was einem Anteil von 16,5 Prozent entspricht. In diesem Bereich ist ein Anstieg zu verzeichnen, der unter anderem auf den Zuzug von Schutzsuchenden aus der Ukraine zurückzuführen ist. Die Gruppe der deutschen Staatsangehörigen mit Einwanderungsgeschichte umfasst rund 59.800 Personen, was einem Anteil von 16 Prozent entspricht.
Während die Daten für das Jahr 2022 in einem Sonderbericht aufbereitet wurden, werden die Ergebnisse ab dem Berichtsjahr 2023 jährlich in tabellarischer Form im Statistischen Informationsportal der Stadt Bochum (BOStatIS) veröffentlicht.
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