Kreisverkehr vor dem Kunstmuseum Bochum
20233437 · Antwort der Verwaltung · 28.02.2024 · Tiefbauamt
Die Mitteilung der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion „Die SPD im Rat“ hat zur verkehrlichen Situation am Knotenpunkt Bergstraße, Kurfürstenstraße und Kortumstraße vor dem Kunstmuseum Bochum angefragt. Ziel der Anfrage war es, Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung sowie zur Reduzierung der Barrierewirkung zwischen dem Kunstmuseum und dem Stadtpark zu ermitteln, insbesondere im Hinblick auf die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027.
Die Verwaltung bewertet den aktuellen Zustand des lichtsignalisierte Knotenpunktes als unauffällig hinsichtlich Unfallgeschehen und Verkehrsbelastung, wobei lediglich in Spitzenzeiten Rückstau auftrete. Ein Kreisverkehr wäre aus platztechnischer Sicht zwar grundsätzlich realisierbar und könnte die Querung für Fußgänger durch Zebrastreifen verbessern, die Priorität für ein solches Vorhaben wird jedoch als niedrig eingestuft, da die bestehende Ampelanlage funktionsfähig ist. Zudem spricht die Denkmalbereichssatzung des Stadtparkviertels gegen einen Kreisverkehr, da der Verlauf und die Breite der Straßen im Geltungsbereich geschützt sind.
Ein externes Planungsbüro arbeitet derzeit an der Gestaltung der Außenanlagen des Kunstmuseums sowie am Übergang zum Stadtpark; die Ergebnisse werden für Anfang 2024 erwartet. Im Rahmen der IGA 2027 soll die Barrierewirkung der Bergstraße reduziert werden. Konkrete Alternativen zum Kreisverkehr oder spezifische Maßnahmen werden erst nach Vorliegen der Planungsergebnisse im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur vorgestellt.
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