„Eltern-Taxis aussperren“ - Temporäre Schulstraßen einführen
20232939 · Antrag · 15.11.2023
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Der Antragsteller hat für die 28. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Infrastruktur ein Vorhaben eingereicht, das die Durchführung eines Verkehrsversuchs zur Einführung temporärer Schulstraßen in Bochum vorsieht. Das Projekt orientiert sich an einem Pilotprojekt aus der Stadt Essen.
Im Rahmen dieses Versuchs soll die Verwaltung prüfen, ob Straßen im unmittelbaren oder mittelbaren Umfeld von Schulen zu den Zeiten des Unterrichtsbeginns und -endes für die Einfahrt gesperrt werden können. Ziel ist es, die Gefährdung von Schülerinnen und Schülern durch den Verkehr von Elternfahrzeugen zu reduzieren. Für Anwohnende sollen Ausnahmeregelungen vorgesehen werden, während bestehende Haltebereiche für sogenannte „Eltern-Taxis“ entfernt oder verlegt werden sollen. Die betroffenen Anwohner sollen vorab über die Maßnahmen informiert werden.
Bei positiven Erfahrungen während der Projektlaufzeit soll die Verwaltung auf Antrag von Schulkonferenzen die Möglichkeit einer dauerhaften Sperrung sowie eine Umwidmung dieser Straßen in Fußgängerbereiche prüfen. Als Begründung für den Antrag wird angeführt, dass an Standorten wie der Grundschule Laer oder der Rudolf-Steiner-Schule durch das Verkehrsaufkommen von Elternfahrzeugen Sicherheitsrisiken bestehen.
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