Conservative Gardening - Von der Roten Liste in Bochums Parks
20232878 · Antrag · 08.11.2023
Mehrheitlich gegen BeschlussvorschlagEnthaltungen: 1 (LINKE)Dagegen13 (SPD, CDU,GRÜNE, BD,FDP)Dafür: 1 (PARStG)
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In einem Antrag für die 22. Sitzung des Ausschusses Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung vom 8. November 2023 regt ein sachkundiger Bürger an, das Prinzip des „Conservative Gardenings“ in den Bochumer Grünanlagen und Parks umzusetzen. Ziel der Initiative ist es, verstärkt bedrohte heimische Pflanzenarten der Roten Liste anzusiedeln, um die Artenvielfalt sowie den Artenschutz in der Stadt zu fördern. Als Grundlage für die Auswahl sollen wissenschaftlich fundierte Empfehlungen, beispielsweise durch die Nutzung der ShinyApp, herangezogen werden.
Der Antrag sieht zudem vor, den Stadtverband der Bochumer Kleingärtner sowie dessen Mitgliedsvereine im Rahmen dieser Maßnahme einzubinden und zu unterstützen. Zur Begründung führt der Antrag an, dass die gärtnerische Nutzung von Arten der Roten Liste das Potenzial besitze, den Bedrohungsstatus in einzelnen Bundesländern um bis zu 50 Prozent zu senken. Unter Verweis auf ein Forschungsteam der Universität Leipzig wird darauf hingewiesen, dass etwa 40 Prozent der auf der Roten Liste geführten Pflanzen nutzbar seien und einige dieser Arten auch unter veränderten klimatischen Bedingungen gedeihen können.
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