Beseitigung von Engstellen im Radverkehrsnetz
20232709 · Antwort der Verwaltung · 15.11.2023 · Tiefbauamt
▶ KI-Zusammenfassung
Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bochum hat über den Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur Fragen zur Beseitigung von Engstellen im Radverkehrsnetz gestellt. Hintergrund ist das Radverkehrskonzept 2023, wonach etwa 13 Prozent der Hindernisse auf Pflanzenbewuchs und Baumwurzeln zurückzuführen sind. Die Fraktion erkundigte sich nach der Häufigkeit bisheriger Grünschnittarbeiten sowie den zukünftigen Maßnahmen zur Freihaltung der Wege.
Die Verwaltung teilte mit, dass die Unterhaltung von Grünanlagen und ehemaligen Bahntrassen auf städtischem Gebiet durch regelmäßige Schnitte erfolgt: Rasenflächen werden im Sommer gemäht und Gehölze im Herbst geschnitten. Bäume mit einem Durchmesser von mindestens 15 Zentimetern werden in einem Zyklus von etwa 1,5 Jahren auf Gefahren oder Beeinträchtigungen geprüft. Akute Hindernisse wie umgestürzte Bäume werden unabhängig von den regulären Terminen entfernt. Meldungen können über das BürgerEcho oder den Mängelmelder eingereicht werden.
Für städtische Straßen finden regelmäßige Begehungen statt, um Randbewuchs und Wurzelwurf zu erfassen. Bei Platanen erfolgt die Kontrolle alle sechs Monate, bei anderen Bäumen in einem Abstand von 1,5 Jahren. Die Zuständigkeit für landeseigene Straßen liegt beim jeweiligen Landesbetrieb. An der bisherigen Praxis sind keine Änderungen geplant. Durch neue Rahmenverträge des Technischen Betriebs sind Unternehmer nun für ganze Bezirke zuständig, wobei die Bearbeitung von Grünschnittarbeiten wetterabhängig erfolgen kann.
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