Gefahrenstelle Zeppelindamm
20232674 · Antwort der Verwaltung · 15.11.2023 · Tiefbauamt
▶ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Ratsfraktion, vertreten durch Dr. Stefan Jox und Julian Meischein, sowie die Fraktion „Die Partei & Stadtgestalter“ haben zur Sicherheit der Kreuzung Zeppelindamm/Zollstraße/Varenholzstraße in Höntrop angefragt. Im Fokus standen dabei die Ursachen vergangener Unfälle, mögliche Muster sowie die Prüfung von Maßnahmen wie verlängerten Räumphasen oder Anpassungen durch den Linienverkehr der Linie 390.
Die Antwort der Verwaltung des Tiefbauamtes führt aus, dass sich im Zeitraum der letzten drei Jahre insgesamt fünf Verkehrsunfälle in diesem Bereich ereigneten. Darunter befand sich ein Unfall mit Schwerverletzten, der durch überhöhte Geschwindigkeit und das Missachten einer roten Ampel unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verursacht wurde. Laut Verwaltung hätten andere Ampelphasen oder Geschwindigkeitsbegrenzungen diesen spezifischen Unfall nicht verhindert. Vier der fünf Unfälle ereigneten sich beim Linksabbiegen aus unterschiedlichen Fahrtrichtungen, weshalb kein eindeutiges Muster erkennbar ist. Die Kreuzung wird zwar verkehrspolizeilich beobachtet, erfüllt jedoch derzeit nicht die Kriterien für eine offizielle Unfallhäufungsstelle. Bezüglich der Ampelphasen hält die Verwaltung fest, dass die aktuellen Zwischenzeiten richtlinienkonform sind und eine Verlängerung die Motivation zum Überfahren von Rotlichtsignalen erhöhen könnte. Anpassungen an der Signalplanung waren aufgrund der Einführung der Linie 390 nicht erforderlich.
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