Häufung von Geruchsbelästigungen im Bereich nördliches Altenbochum
20232629 · Antwort der Verwaltung · 08.11.2023 · Umwelt- und Grünflächenamt
Die Mitteilung der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Fraktion „Die SPD im Rat“ zu Geruchsbelästigungen im Bereich des nördlichen Altenbochums reagiert. Anwohner im Umfeld der Castroper Straße und des Einkaufszentrums Große Voede hatten wiederholt Gerüche gemeldet, die an verbrannten Kunststoff oder Gummi erinnerten.
Für den Immissionsschutz sind die Bezirksregierung Arnsberg sowie die Gemeinsame Untere Umweltschutzbehörde zuständig. Seit November 2011 liegen der Bezirksregierung fünf Beschwerden vor. Bei Überprüfungen konnte ein Beitrag durch einen mikroorganismenbefallenen Emulsionskreislauf in einer Anlage festgestellt und durch technische Maßnahmen behoben werden, woraufhin die Beschwerden in diesem Bereich abnahmen. Eine eindeutige Identifikation eines einzelnen Verursähers für alle auftretenden Gerüche war jedoch bisher nicht möglich. Bei weiteren Überprüfungen konnten zwei Unternehmen als Ursache ausgeschlossen werden.
Die Bezirksregierung Arnsberg hat keine Hinweise darauf, dass die Emissionen gesundheitlich bedenklich sind. Die rechtlichen Grenzwerte für Geruchsbelästigungen in Mischgebieten sind in der TA Luft 2021 festgelegt. Um die Ermittlung von Ursachen zu unterstützen, empfiehlt die Verwaltung, neue Beschwerden direkt an die Bezirksregierung Arnsberg oder die Gemeinsame Untere Umweltschutzbehörde zu richten, da eine direkte Kontaktaufnahme die Sachverhaltsaufklärung erleichtert.
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