Eichenprozessionsspinner
20231815 · Antwort der Verwaltung · 17.08.2023 · Technischer Betrieb
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung Bochums hat auf eine Anfrage der Fraktion „Die LINKE.“ zum Befall und zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners reagiert. Laut Angaben des Technischen Betriebes wurden im Jahr 2022 insgesamt 216 Bäume betroffen und behandelt. Geografische Schwerpunkte lagen unter anderem am Ümminger See, an der Maischützenstraße, am Tippelsberg sowie auf dem Friedhof Querenburg.
Die Befallszahlen weisen einen rückläufigen Trend auf. Während im Jahr 2021 noch 526 Bäume verzeichnet wurden, sank die Zahl im Jahr 2022 auf 216. Die Kosten für die Bekämpfung durch externe Fachfirmen beliefen sich im Jahr 2020 auf rund 58.000 Euro, im Jahr 2021 auf etwa 70.000 Euro und im Jahr 2022 auf circa 27.000 Euro.
Eine digitale Kartierung der Befallsorte auf der städtischen Homepage wird nicht weiter forciert, da der personelle und zeitliche Aufwand für die Pflege eines aktuellen Datenbestandes als zu hoch eingestuft wurde. Informationen über Verletzungen durch Kontakt mit den Raupen liegen dem Technischen Betrieb nicht vor. Zur Bekämpfung setzt die Stadt weiterhin auf das Absaugverfahren. Zudem beteiligt sich der Technische Betrieb ab Juni 2023 an einem Forschungsprojekt des Landesbetriebes Wald und Holz, welches den Einsatz von Sexuallockstoffen zur Populationsminimierung untersucht. Ein entsprechendes Monitoring ist für Mitte 2024 geplant.
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