Auswirkungen der Streiks auf Kitas und Jungendeinrichtungen
20231795 · Antwort der Verwaltung · 22.08.2023 · Jugendamt
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Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der SPD-Fraktion zu den Auswirkungen von Streiks im öffentlichen Dienst auf Kitas und Jugendeinrichtungen reagiert. Laut der Auskunft von Michaela Engel vom Jugendamt waren städtische Kindertageseinrichtungen im Jahr 2023 bislang an fünf Tagen von Streikmaßnahmen betroffen. An drei dieser Tage blieben jeweils 15 von insgesamt 20 Einrichtungen geschlossen. An einem weiteren Tag war die Schließung von 18 Einrichtungen zu verzeichnen, an einem anderen vier Einrichtungen.
In der Folge konnte die Betreuung der Mehrheit der Kinder in den städtischen Kitas an diesen Tagen nicht gewährleistet werden, sodass Eltern alternative Betreuungsmöglichkeiten suchen oder frei nehmen mussten. Eine Einrichtung von Notbetreuung war bei Warnstreiks nicht möglich. Beschäftigte, die nicht am Streik teilnahmen, wurden in anderen Einrichtungen eingesetzt, um den Regelbetrieb zu ermöglichen.
Die städtischen Kinder- und Jugendfreizeithäuser waren an allen fünf Streiktagen geschlossen. Dies führte laut Verwaltung zu Beschwerden von Kindern und Jugendlichen, die vor verschlossenen Türen standen. Weitere Beschwerden, beispielsweise von Eltern, wurden nicht gemeldet. Da die Streikaufrufe kurzfristig erfolgten, konnten die Besucher der Einrichtungen nicht rechtzeitig über die Einschränkungen informiert werden.
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