In der Provitze
20231693 · Antwort der Verwaltung · 10.08.2023 · Amt für Geoinformation, Liegenschaften und Kataster
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die SPD-Bezirksfraktion Bochum-Mitte hat im Rahmen einer Anfrage den Betrieb des Schrottplatzes „In der Provitze“ thematisiert. Hintergrund sind die seit Mai 2023 wieder aufgenommenen Tätigkeiten sowie die damit verbundenen Lärm- und Erschütterungsimmissionen.
Nach Angaben der Verwaltung ist der Betrieb an Werktagen von 7:00 bis 18:00 Uhr genehmigt, wobei ein Grenzwert für Betriebsgeräusche von maximal 90 dB(A) gilt. Eine Begrenzung des Materialdurchsatzes ist in den bestehenden Baugenehmigungen nicht vorgesehen. Die gemeinsame Umweltschutzbehörde Bochum, Dortmund, Hagen (BoDoHa) hat bereits Messungen durchgeführt; die Auswertung der Ergebnisse steht noch aus. Eine Nachweispflicht für den Betreiber zur Einhaltung der Grenzwerte besteht nicht; im Falle eines ordnungsbehördlichen Tatbestandes sind Messungen durch die zuständige Behörde erforderlich.
Die geplante Umsiedlung des Schrottplatzes an den Standort „Obere Stahlindustrie“ ist derzeit nicht realisiert. Die im Januar 2023 wiederaufgenommenen Ankaufsverhandlungen für eine Ersatzfläche verlaufen bislang ohne Ergebnis, da der Grundstückseigentümer das vorliegende Kaufangebot bisher nicht angenommen hat. Für das bestehende Gelände ist eine intensive gewerbliche Nutzung aufgrund der Einstufung als Außenbereich schwierig. Alternative Nutzungen, wie etwa eine Photovoltaikanlage, wurden geprüft, erscheinen jedoch aufgrund der zu erwartenden Kosten für Bodensanierung und Waldausgleich voraussichtlich defizitär.
Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M
(Prompt-Version v1, ca. 182 Wörter).