Schauspielhaus Bochum AöR, hier: Genehmigung des Jahresabschlusses 01.08.2021-31.07.2022 der Schauspielhaus Bochum AöR
20231409 · Antwort der Verwaltung · 07.06.2023 · Kulturbüro und Kulturhistorische Museen
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage von Frau Czyz (CDU) zur Genehmigung des Jahresabschlusses der Schauspielhaus Bochum AöR für den Zeitraum vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 reagiert. Gegenstand der Anfrage war die Abweichung der Ist-Kosten bei den Positionen Sonderveranstaltungen, Gastspiele und Koproduktionen, die um 1.416.000 Euro über dem Planansatz lagen.
Nach Angaben der Verwaltung resultierten diese Mehrkosten aus den Unwägbarkeiten der Corona-Pandemie. Da eine detaillierte Planung zum Zeitpunkt der Erstellung des Wirtschaftsplans nicht möglich war, wurden im Verlauf der Spielzeit mehr Sonderveranstaltungen realisiert als ursprünglich vorgesehen. Dies führte jedoch auch zu einem Anstieg der Erträge um 1.295.000 Euro. Die daraus resultierende Differenz von 121.000 Euro liege im Rahmen der für künstlerische Projekte in dieser Zeit üblichen Abweichungen.
Insgesamt beliefen sich die Aufwendungen in diesem Bereich auf 1.739.000 Euro, während die Erträge 2.171.000 Euro erreichten, was einem positiven Saldo von 432.000 Euro entspricht. Zu den Einnahmen zählten unter anderem Zuschüsse der Brost-Stiftung, des Westwind-Festivals sowie des Projekts Theaterrevier. Die Verwaltung führte weiter aus, dass trotz schwankender Publikumszahlen die Honorare für Künstlerinnen und Künstler im Rahmen der Corona-Politik des Hauses sichergestellt wurden. Zudem wurden im Verlauf der Spielzeit zusätzliche Koproduktionen realisiert, was ebenfalls zu höheren Erträgen beitrug.
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