Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA)- Öffentlichkeitsbeteiligung
20231298 · Mitteilung der Verwaltung · 14.06.2023 · Umwelt- und Grünflächenamt
Die Mitteilung der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum bereitet eine Stellungnahme zur vierten Runde der Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) vor. Im Rahmen dieses Verfahrens werden die Lärmsituationen auf bundesweiten Haupteisenbahnstrecken bewertet. Die Verwaltung beabsichtigt, dem EBA eine Mitteilung zum Schienenverkehrslärm im Stadtgebiet zu übermitteln, nachdem die Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung im Frühjahr 2023 abgeschlossen wurde.
Auswertungen der Lärmkartierung zeigen, dass in verschiedenen Teilen Bochums eine Belastung durch Schienenverkehr besteht. Besonders betroffen sind Bereiche, in denen Güterzugstrecken mit hoher Zugfrequenz auch während der Nachtstunden an Wohngebieten vorbeiführen. Die Verwaltung identifizierte verschiedene Lärmschwerpunkte entlang unterschiedlicher Bahnlinien, wobei die Lärmindizes in betroffenen Gebäudefassaden Werte über 70/60 dB(A) erreichen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Stellungnahme liegt auf der Sicherung von „ruhigen Gebieten“. Die Stadt prüft derzeit Flächen wie den Park Hamme oder den Hofsteder Weiher, deren Lärmsituation durch Schienenverkehr beeinträchtigt sein könnte. Zudem fordert die Verwaltung, dass laufende Bebauungspläne die Vermeidung oder Reduzierung von Schienenlärm berücksichtigen. Ein spezifisches Problem stellt das Kurvenquietschen an Stellen wie dem Konrad-Adenauer-Platz dar, für das die Prüfung technischer Maßnahmen, etwa durch Schienenschmierung oder Radschallabsorber, vorgesehen ist.
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