Zur Anregung gem. §24 GO NRW von Dirk John bezüglich der Erneuerung des Mischwasserkanals zwischen Umspannwerk Ampion (598) und Ümminger-See-Str. (505) entlang der ehemaligen Opel-Bahntrasse vom 08.10.2021
20231066 · Antwort der Verwaltung · 07.06.2023 · Tiefbauamt
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Die Verwaltung hat auf eine Anregung von Dirk John zur Erneuerung des Mischwasserkanals zwischen dem Umspannwerk Amprion und der Ümminger See-Straße reagiert. Zu den historischen Gegebenheiten aus dem Jahr 1910 liegen keine Unterlagen vor, weshalb die damalige Anschlussfläche nicht ermittelt werden kann. Aktuell sind an diesem Kanalabschnitt 41,4 Hektar angeschlossen, wovon 18,0 Hektar versiegelt sind.
Die Dimensionierung der Kanäle erfolgt nach technischen Kriterien wie dem Geländeprofil und der Art der Versiegelung. Im Rahmen des zentralen Abwasserplanes ist eine Vergrößerung der Nennweite von DN 500 auf DN 1000 ab der Laerfeldstraße entlang des Bahndamms vorgesehen. Zudem soll der Abschnitt zwischen der Straße Ümminger See und dem Harpener Bach von DN 1200 auf DN 1700 erweitert werden, um den geltenden Regelwerken zu entsprechen.
Hinsichtlich der Kosten wird für die Maßnahme Laerfeldstraße auf eine Schätzsumme von 440.000 Euro aus dem Jahr 2021 verwiesen, wobei aktuelle Werte aufgrund fehlender Detailplanung nicht vorliegen. Für das Teilstück zwischen dem Umspannwerk und der Ümminger See-Straße ist die Umsetzung erst für das Jahr 2031 geplant, weshalb noch keine Entwurfsplanung oder Kostenberechnung existiert. Eine Aufteilung der Baumaßnahme würde laut Verwaltung zu Mehrkosten durch zusätzliche Gutachten sowie zu einem höheren Abstimmungsaufwand mit der Deutschen Bahn führen.
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