Neue Betrachtungsweise diverser Bebauungsplanverfahren und Klimanotstand in Bochum
✦ KI-Zusammenfassung
Die UWG: Freie Bürger-Ratsfraktion hat eine Anfrage an den Oberbürgermeister gestellt, die eine Neubewertung verschiedener Bebauungsplanverfahren unter dem Gesichtspunkt des Klimanotstandes fordert. Die Stadt Bochum verfolgt das Ziel, jährlich zwischen 800 und 1000 neue Wohneinheiten zu schaffen, wobei mindestens 20 Prozent als sozial geförderter Wohnraum vorgesehen sind. Die Fraktion verweist auf Widerstände in der Bevölkerung gegen die Art der Bauvorhaben sowie auf mögliche Beeinträchtigungen von Natur und Klima. Zudem werden veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen wie gestiegene Zinsen und Baukosten thematisiert, welche die Umsetzung von Neubauprojekten beeinflussen könnten.
Im Rahmen der Anfrage wird gefragt, inwieweit die Verwaltung die ökologischen Vorgaben des Bundesamtes für Umwelt und Naturschutz bei laufenden Verfahren berücksichtigt, insbesondere zum Erhalt von Ackerflächen und Kaltluftleitbahnen. Die Fraktion bittet zudem um Informationen zur Anzahl der seit 2017 durch Flächenrecycling geschaffenen Wohneinheiten sowie über das zukünftige Potenzial der Umnutzung von Brachflächen und Baulücken. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie die Forderungen des Naturschutzbeirates zum Erhalt von Biotopverbünden in laufende Bauvorhaben einfließen. Die Beantwortung der Anfrage soll zusätzlich dem Ausschuss für Strukturentwicklung, Digitalisierung und Europa zugeleitet werden.
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Beratungsfolge
- 25.04.2023Die Anfrage wird schriftlich beantwortet.
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