Radverkehrskonzept 2023 - Änderungsantrag der Fraktion "Die Partei&Stadtgestalter" -
20231046 · Antrag · 19.04.2023
Mehrheitlich gegen BeschlussvorschlagEnthaltungen: -Dagegen: 13 (SPD, Grüne, CDU, FDP, BD)Dafür:2 (LINKE., P&STG)
▶ KI-Zusammenfassung
Im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur liegt ein Änderungsantrag zum Radverkehrskonzept 2023 vor, der von dem sachkundigen Bürger Nikolas Lange eingebracht wurde. Der Antrag bezieht sich auf die 23. Sitzung des Gremiums und umfasst mehrere Anpassungen an den bestehenden Beschlussvorschlag.
Ein zentraler Punkt ist die Forderung, das Kataster der vorhandenen Radwege inklusive der Bewertungen öffentlich zugänglich zu machen, beispielsweise in Form einer interaktiven Karte. Zudem wird die Beibehaltung des Ziels gefordert, bis zum Jahr 2030 einen Radverkehrsanteil von 25 Prozent am Modal-Split zu erreichen. Der Antrag sieht zudem die Erstellung einer konkreten Maßnahmenliste für Umbaumaßnahmen mit einem Zeithorizont von zehn Jahren vor, die alle zwei Jahre überprüft und fortgeschrieben werden soll.
Hinsichtlich der Infrastruktur schlägt der Antrag vor, den Ausbau der Hauptrouten gegenüber Velorouten zu priorisieren. Des Weiteren wird die Verwaltung aufgefordert zu prüfen, ob ergänzend zum Radschnellweg RS1 weitere überregionale Radschnellverbindungen, etwa zwischen Herne und dem Süden Bochums bzw. Hattingen, sinnvoll sind. Abschließend stellt der Antrag fest, dass die Nutzung ehemaliger Bahntrassen nur dann als geeignete Maßnahme zur Förderung des Alltagsradverkehrs zu betrachten ist, wenn ein entsprechender Verkehrsbedarf entlang dieser Trassen besteht.
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