Reaktivierungsprüfung ÖPNV auf rheinischer Bahn
20230997 · Antwort der Verwaltung · 09.08.2023 · Tiefbauamt
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Die Fraktion „Die Partei – Die Stadtgestalter“ hat im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur nach dem Stand etwaiger Prüfungen zur Reaktivierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf der stillgelegten Strecke der rheinischen Bahn zwischen Essen-Kray Nord und Bochum Präsident gefragt.
Die Verwaltung teilte mit, dass seit der Stilllegung der Strecke im Jahr 2010 keine Prüfungen zur Reaktivierung bekannt sind. Eine Studie des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) aus den späten 1990er Jahren bewertete den Abschnitt im Raum Essen, Wattenscheid und Bochum als nicht nachfragestark genug. Damals bestand seitens der beteiligten Gebietskörperschaften, einschließlich der Stadt Bochum, kein gesteigertes Interesse an einer Nutzung.
Aktuell liegt laut Verwaltung ein Auftrag des Landes vor, die Realisierung des Radschnellwegs RS1 auf diesem Streckenabschnitt voranzutreiben und gegenüber anderen Nutzungen zu priorisieren. Ein gleichzeitiger Betrieb von ÖPNV und Radschnellweg würde die Qualitätsanforderungen an den RS1 beeinträchtigen. Zudem findet eine städtebauliche Entwicklung der Bahnflächen für Wohn- und Gewerbezwecke statt, basierend auf einer Kooperationsvereinbarung zwischen den Städten Bochum und Gelsenkirchen, der Deutschen Bahn sowie der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft (BEG). Aufgrund dieser Entwicklungen wurde die Flächenfreihaltung für den ÖPNV nicht weiter verfolgt.
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