Geplante Entsiegelungsmaßnahmen für 2023
20230947 · Antwort der Verwaltung · 11.05.2023 · Umwelt- und Grünflächenamt
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Bochum hat auf eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu den geplanten Entsiegelungsmaßnahmen für das Jahr 2023 reagiert. Bezüglich konkreter Flächen und Maßnahmen für das laufende Jahr konnten zum Zeitpunkt der Antwort keine spezifischen Angaben gemacht werden. Die im Entsiegelungspotentialkataster ermittelten Flächen befinden sich derzeit in einem behördenübergreifenden Prüfprozess, bei dem mögliche Nutzungskonflikte wie Altlasten oder konkurrierende Planungen untersucht werden. Nach Abschluss dieser Prüfung sollen geeignete Flächen priorisiert und in einer Flächenkonferenz behandelt werden. Die Auswertung des Katasters soll künftig als jährlicher Prozess zur Identifizierung von Potenzialen etabliert werden.
Hinsichtlich der Bilanzierung von neu versiegelten Flächen für 2023 wird auf die jährliche Neuberechnung der Versiegelungskarte verwiesen. Eine entsprechende Auswertung der ent- und versiegelten Flächen wird erst Anfang 2024 vorliegen. Für die langfristige Planung verweist die Verwaltung auf den Klimaplan 2035, dessen Ziel eine klimaneutrale Schwammstadt ist. Die Stadt verfolgt zudem das Ziel, Neuversiegelungen zu vermeiden, indem sie den sparsamen Umgang mit unversiegelten Flächen sowie die Entwicklung von Brachflächen und Begrünungsmaßnahmen priorisiert. In der jüngeren Vergangenheit wurden Wohn- und Gewerbeflächen bereits vorrangig auf Bestands- und Brachflächen realisiert.
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