Anonyme Selbsthilfegruppen für Migrantinnen
20230856 · Antwort der Verwaltung · 27.04.2023 · Kommunales Integrationszentrum Bochum
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Die CDU-Fraktion hat im Integrationsausschuss nach der Existenz und Unterstützung von anonymen Selbsthilfegruppen für Migrantinnen gefragt. Im Fokus standen dabei Angebote, die sprachliche Barrieren überbrücken und Unterstützung bei Themen wie Gewalt erfahren können.
In einer Antwort der Verwaltung, verfasst von Sandra Hinzmann vom Kommunalen Integrationszentrum Bochum, werden bereits bestehende Strukturen angeführt. So bietet der Verein Mira e.V. Beratung für Frauen und Mädchen an. Der Verein GemI e.V. unterhält eine Selbsthilfegruppe für Frauen und Kinder aus der Ukraine, die durch eine Psychologin betreut wird, und bietet Beratungen in Sprachen wie Arabisch, Kurdisch und Türkisch an. Zudem existiert der Verein HSME e.V., der spezifische Gruppen für verschiedene Altersbereiche von Migrantinnen betreibt.
Die Verwaltung betont, dass die Bedürfnisse von Migrantinnen einen hohen Stellenwert einnehmen und das Kommunale Integrationszentrum Projekte durch Förderungen und strategische Unterstützung begleitet. Bei der Gründung neuer Gruppen kann das Zentrum als Vermittler fungieren und flankierende Hilfe leisten. Zur Steigerung der Sichtbarkeit dieser Angebote stellt das Kommunale Integrationszentrum seine öffentlichkeitswirksamen Kanäle zur Verfügung.
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