Bilanz Hitzekonzept
20230813 · Antwort der Verwaltung · 17.05.2023 · Amt für Soziales
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Bochum hat auf eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE zum Hitzekonzept für wohnungslose Menschen geantwortet. Im Rahmen einer Evaluierung am 1. September 2022, an der auch ehrenamtliche Kräfte und Träger beteiligt waren, wurde die bisherige Umsetzung des Konzepts bewertet. Die Verwaltung führt dazu ein positives Resümee an. Als mögliche Erweiterungen werden die Installation eines weiteren Brunnens am Hauptbahnhof sowie die Verteilung von wiederverwendbaren Trinkflaschen diskutiert. Zudem wird die Prüfung von Sprühnebelanlagen in der Fußgängerzone und eines Dusch-Mobils für das Jahr 2023 angestrebt.
Bezüglich der Einsatzmöglichkeiten im Jahr 2022 gab die Verwaltung an, dass das Hitzemobil der Hilfsorganisationen DRK, Johanniter und ASB insgesamt sechsmal an Sonntagen eingesetzt wurde. Dabei wurden an Plätzen wie dem Bahnhofsvorplatz oder dem August-Bebel-Platz Wasser und Sonnenschutzmittel ausgegeben. Informationen zur Einsatzhäufigkeit des Hitzezeltes des DRK liegen der Verwaltung nicht vor. An einer Senkung der Einsatzschwelle von 30 Grad Celsius ist die Verwaltung derzeit nicht interessiert, da sie an der offiziellen meteorologischen Definition festhält. Der Einsatz von Lastenrädern zur Versorgung fand im vergangenen Jahr nicht statt; eine mögliche Anpassung wird im Zuge der Neuauflage des Hitzekonzepts für 2023 geprüft.
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